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Zuweisermarketing bezeichnet die gezielte Kommunikation einer Klinik mit ihren zuweisenden Haus- und Fachärzten. Mit dem Ziel mehr Umsatz mit Patienten von Zuweisern zu erreichen, ist Zuweisermarketing für die meisten Kliniken ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung geworden. Mit der steigenden Anzahl von niedergelassenen, auf einzelne Fachbereiche spezialisierte Ärzte (z. B. Kardiologen, Pneumologen, Gastroenterologen, Chirurgen etc.) ist Zuweisermarketing auch für Praxen eine Notwendigkeit geworden. Fachärzte sind zu einem großen Teil auf die Kooperation mit anderen Praxisinhabern aus dem ambulanten Bereich angewiesen. Je besser die Zusammenarbeit funktioniert, desto größer sind die medizinischen und wirtschaftlichen Erfolge aller Kooperationspartner.

 

In Zürich-West wurde in diesen Tagen ein neues Ärztehaus eröffnet. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine Gruppenpraxis, sondern die Ärzte sind Angestellte der Allcare AG. Der Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident der AG ist davon überzeugt, dass Arztpraxen nach unternehmerischen Gesichtspunkten zu führen sind und heute das Einzelpraxis-Modell nicht mehr rentiere. Sein Schlüssel zum Erfolg liege massgeblich in der Effizienz.

Die Eröffnung des Ärztehaus wurde von zahlreichen Massnahmen begleitet: Es wurden neue Unternehmensbroschüren gedruckt, die Öffentlichkeitsarbeit umfasst ein eigenes Magazin, in dem den Lesern Gesundheits- und Sportthemen – sowie natürlich das Unternehmen «Allcare» – in Wort und Bild nähergebracht werden.

Quelle Reto Scherrer, NZZ vom 22.11.2012: Jurist beschaeftigt Hausaerzte – NZZ.ch, 22.11.2012

Seit Aufhebung der Zulassungsbeschränkung sind von Januar bis Ende Juli 2012 1296 neue Praxisbewilligungen vergeben worden. Nach Angaben von Santésuisse entstehen die meisten neuen Praxen im Kanton Zürich, gefolgt von Genf, Bern und Tessin. Rekordverdächtig ist auch der prozentuale Anteil der Ärzten mit einen ausländischen Diplom. Im Zeitraum von Januar bis Juli 2012 haben 42.6 Prozent der Ärzte, die eine Praxisbewilligung bekommen haben, ihr Diplom im Ausland gemacht. Ein Jahr zuvor  lag der Anteil noch bei  38 Prozent und 2005 waren es nur 20,5 Prozent.

Zwei Dinge sind wesentlich, um den Patienten zufriedenzustellen: Information und Kommunikation. Das heisst, dass es für den Patienten gleichermassen wichtig ist, einen persönlichen Austausch mit dem Arzt zu pflegen wie objektiv-fachlich informiert zu werden. Beides trägt – weit über die rein zu messende Patientenzufriedenheit hinaus – zum positiven Image der Praxis bei.

(Quelle: www.fmc.ch/uploads/tx_userzsarchiv/mc2-01-s04.pdf)

Gemäss einer Studie der Stiftung Gesundheit, steigt 2012 die Anzahl der Ärzte, die im Sektor Praxismarketing mehr Geld investieren wollen. Bei der Untersuchung der Ziele, die Ärzte mit ihrem Praxismarketing verfolgen zeigt sich ein Dualismus. Während ein Teil der Ärzte das Marketing strategisch einbindet, sind andere Ärzte verunsichert und haben kein klares Ziel vor Augen.

Die Qualität einer Praxis lässt sich nicht ausschliesslich anhand medizinischer Erfolgsparameter messen. Heute wird zunehmend gefordert, die Sichtweise der Patienten mitzuberücksichtigen. Erst wenn beide Sichtweisen berücksichtigt werden, kann man von einem profunden Qualitätsmanagement sprechen.

Quelle Wartmann (2001): ForumManagedCare


Das Praxislabor unterliegt immer mehr einem ökonomischen Druck seitens der Krankenversicherer und des Bundesamtes für Gesundheit. Im Auftrag des Kollegium für Hausarztmedizin (KHM) hat das Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich eine betriebswirtschaftliche Kostenstudie über das Praxislabor durchgeführt.

Quelle: Roman Fried, Markus Hug, Daniela Müller, Thomas D. Szucs; 2006: Workflow-Analyse des Labors in der ärztlichen Praxis; Schweizerische Ärztezeitung 2006;87: 46

Il Teatro del Fiore (das Theater der Blumen) ist das neueste Projekt von Cristina Furrer. Entstanden aus der Idee der sog. Work-Life-Balance, d.h. dem Gleichgewicht zwischen Arbeit, Gesundheit, sozialen Kontakten und Lebenswerten und -vorstellungen, hat sie mit dem Teatro del Fiore ein kreatives Gartenprojekt ins Leben gerufen.

Einen Rosenstock einzupflanzen befreit den Geist und öffnet Chakras. Dies wusste auch Nobelpreisträger und Hobbygärtner Hermann Hesse. Zwischen der Niederschrift von Siddharta und das Glasperlenspiel hat er sich mit Leidenschaft seinem Garten in Montagnola gewidmet, in dem er Wein, Gemüse und Blumen zog und die meditative Wirkung der Gartenarbeit zu schätzen lernte. In den idyllischen Stunden im Garten beschreibt Hesse seine Empfindungen und Gedanken während der Gartenarbeit in einem Brief an Karl Isenberg:  ”Ich teile meinen Tag zwischen Studio und Gartenarbeit, letztere gilt der Meditation und der geistigen Verdauuung und wird darum einsam.”
So erstaunt es kaum, dass Gartenarbeit bei Post-Traumatic Stress Disorder (PTSD) häufig und mit Erfolg als Therapie eingesetzt wird, wie zahlreiche Studien bestätigen. Darüber hinaus macht das kreative Experimentieren einfach Spass! Besuchen Sie uns unter: www.teatrodelfiore.ch